Gründung der beiden Urheberrechtsgesellschaften ProLitteris und Teledrama in Zürich. Enge Zusammenarbeit mit der SUISA.
Erste Einnahmen für den öffentlichen Empfang von Radio- und Fernsehsendun-gen. Pro Konzessionär erhalten die beiden Gesellschaften CHF 4.50, was ihnen pro Jahr CHF 270'000 einbringt.
Aufnahme der eigenständigen Verwaltungstätigkeit und vollkommene Unabhängigkeit von der SUISA.
Die Erträge aus dem Sendetarif mit der SRG betragen 1977 fast CHF 1'000'000.
Erste Generalversammlung der ProLitteris in Bern mit 23 anwesenden Mitgliedern.
Der Bundesrat dehnt das Tätigkeitsgebiet der schweizerischen Verwertungsgesellschaften auf das Weitersenderecht aus.
Die Generalversammlungen der ProLitteris und der Teledrama beschliessen zu fusionieren. Ausserdem wird der Tätigkeitsbereich auf die bildende Kunst und Fotografie ausgedehnt.
Die Generalversammlung der fusionierten ProLitteris-Teledrama entscheidet sich für den einfachen Namen „ProLitteris.″ Die ProLitteris wendet sich zwei grossen Aufgaben zu: der Wahrnehmung und Durchsetzung der Reprografierechte und dem Aufbau der Bildabteilung (Reproduktionsrecht).
Die ProLitteris vertritt erstmals über 30'000 bildende Künstlerinnen und Künstler, Fotografinnen und Fotografen aus 18 Ländern.
Die ProLitteris erhält vom Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum die Bewilligung für die Verwertung aller im Urheberrechtsgesetz vorgesehenen Vergütungsansprüche.
Das total revidierte schweizerischen Urheberrechtsgesetzes tritt in Kraft. Darin ist auch das Fotokopieren geschützter Werke geregelt.
Die ProLitteris erhält neu auch die Bewilligung für die Verwertung im Fürstenstein Liechtenstein.
Die Fürsorge-Stiftung der ProLitteris erwirbt die Liegenschaft an der Universitätstrasse 100 in Zürich.
Die Geschäftsstelle der ProLitteris wird vorübergehend nach Zürich Oerlikon verlegt, da die alten nun im Eigentum der Fürsorge-Stiftung stehenden Gebäude abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden.
Die ProLitteris zieht wieder an die Universitätstrasse in Zürich zurück ins neue Wohn- und Geschäftshaus und wird Mieterin der Fürsorge-Stiftung.
Die ProLitteris kann an ihre Mitglieder erstmals über CHF 20 Mio. verteilen.